Tierarzt
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Bild Logo-Hund ALLES ÜBER HUNDEWÄSCHE UND HUNDEPFLEGE


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GESUNDHEIT IHRES HUNDES


Die wichtigste Aufgabe eines Hundehalters ist es, auf die Gesundheit seines Schützlings zu achten. Dazu gehört das Absuchen des Hundefells nach jedem Spaziergang, um Zecken oder andere Parasiten rechtzeitig entfernen zu können.

Aber auch regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind von großer Bedeutung. Ihr Tierarzt kann Entwurmungen und Impfungen durchführen und eventuelle Probleme, wie zum Beispiel Zahnstein oder Arthritis rechtzeitig erkennen und behandeln.




Hund Klein Parasiten

Parasiten

FLÖHE: Wenn sich ihr Hund kratzt und beißt, kann es an Flöhen liegen. Dagegen gibt es Tabletten, welche Sie Ihrem Hund einmal im Monat verabreichen müssen. Der Wirkstoff bewirkt, dass sich die Flöhe nicht vermehren können. Regelmäßige Fellpflege durch Waschen oder Bürsten beugt extremem Flohbefall vor.

ZECKEN: Durchsuchen Sie das Fell Ihres Hundes regelmäßig nach Zecken. Diese sind zwischen 2 bis 5mm große Insekten, welche entweder noch auf der Haut krabbeln oder sich bereits fest gesogen haben. Falls sich die Zecke bereits festgebissen hat, kann diese mit speziellen Zangen für Zecken entfernt werden. Dabei wird die Zange am Kopf der Zecke angesetzt und vorsichtig herausgezogen. Danach sollten Sie die gebissene Stelle desinfizieren.

Hund Klein Entwurmung

Entwurmung

Neugeborene Welpen können sich bereits von ihrer Mutterhündin während des Embrionstadiums mit Würmern infizieren. Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Welpen gleich nach der Geburt medizinisch zu entwurmen.
Im ersten Lebensjahr sollten Sie Ihren Welpen schon im Alter von 2 Wochen erstmals entwurmen. Danach sollte die Entwurmung in regelmäßigen Zeitabständen von 2 Wochen wiederholt werden, bis zum Alter von etwa 8 bis 10 Wochen. Danach genügt eine Entwurmung in längeren Abständen von 2 Monaten.

Eine Enwturmung muss allerdings auch im erwachsenen Alter bei Hunden regelmäßig wiederholt werden. Es liegt daran, dass bei der Entwurmung lediglich die jeweils vorhandenen Würmer und Larvenstadien getöten werden. Eine Wiederinfizierung ist zum Beispiel durch Schnüffeln an Hundehäufchen möglich. Führen Sie bei Hunden, die Beutetiere wie Mäuse fangen und diese roh verzehren, ebenso eine Entwurmung durch.

Lassen Sie sich bei der Wahl des Wurmmittels von Ihrem Tierarzt beraten.

Bild Entwurmung
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Hund Klein Tierarzt

Tierarzt

Der Besuch des Tierarztes sollte von Anfang an geübt werden. Heben Sie Ihren Hund öfters mal hoch und untersuchen Sie seine Zähne und Pfoten. Sollte er bei dieser Prozedur still bleiben, so belohnen Sie sein Verhalten. Achten Sie beim ersten Besuch beim Arzt, dass es keine schmerzhafte Behandlung ist. Eine Untersuchung reicht erst mal aus, um das Vertrauen zum Tierarzt aufzubauen. Es ist schwer, eine ernste Krankheit bei Hunden zu erkennen. Hat Ihr Tier folgende Anzeichen, dann gehen Sie schnellstens zum Tierarzt:

          bei ständigem Kopfschütteln
          bei Husten
          bei mehrmaligem Erbrechen
          bei apathischem Verhalten
          bei starkem Hecheln oder Schwitzen sollten Sie das Fieber messen, die Körpertemperatur eines
          Hundes liegt bei 38-39°C
          er verweigert das Trinken oder hört mit dem Trinken nicht auf
          Sie finden Blut im Kot oder Urin
          bei grünem Nasenausfluss
          bei ständigem Reiben mit den Pfoten über die Augen

Achten Sie bei der Wahl Ihres Tierarztes auf die Nähe zu Ihrem Wohnort und auf die Sauberkeit der Praxisräume.

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Hund Klein Impfung bei Hunden

Impfung bei Hunden

Welpen sind bei guten Züchtern vor der Abgabe gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose geimpft worden. Diese Impfung müssen Sie in der 12. Lebenswoche wiederholen. Warten Sie mit einer Impfung gegen Tollwut bis zum 6. Lebensmonat Ihres Welpen. Eine weitere empfehlenswerte Impfung ist gegen Borreliose, diese wird durch Zeckenbisse übertragen.

Zur Auffrischung der Impfungen empfiehlt der Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) nicht mehr jährlich diese zu wiederholen, sondern verweist auf die in den Packungsbeilagen der Impfstoffe genannten Wiederholungstermine. Neue Wirkstoffe haben einen Impfschutz von bis zu 3 Jahren. Bei Staupe und Parvovirose empfiehlt der bpt, die Impfungen ab dem 2. Lebensjahr im 3-jährigen Rhythmus zu wiederholen.

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